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Kolloquiums-Reihe des Instituts für Informatik

02:31 Std 248 Aufrufe 06.05.2009

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Kapitelübersicht


Kolloquiums-Reihe des Instituts für Informatik


01:21 Std31.03.200994 Aufrufe

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Modeling and Verification of Open Distributed Component Systems

von Prof. Dr. Arndt Poetzsch-Heffter

Whereas application and closed system development is mostly under control of one development team, responsibilities in open systems are typically shared among a number of stakeholders. For open systems, we need techniques of increased precision to model the underlying infrastructure and the participating components.

In this talk, we investigate approaches towards a behavioral, semantics-based modeling layer in between high-level, but loose architectural and design models and lower-level programming and platform-specific descriptions. As underlying computation model, we present a generalization of active objects, so-called CoBoxes that support precise interfacing and hierarchical structuring of systems. Based on this model, we discuss aspects of behavioral specification and verification.

Kolloquiums-Reihe des Instituts für Informatik


01:10 Std28.04.2009211 Aufrufe

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Robuste Komponentensysteme durch Protokollprüfung

von Prof. Dr. Wolf Zimmermann

Ein robustes und wiederverwendbares Softwaresystem sollte eine komponentenbasierte oder serviceorientierte Softwarearchitektur haben, da idealerweise durch einfaches Austauschen oder Ergänzen von Black-Box Komponenten (insbesondere auch Web-Services) ein Softwaresystem weiterentwickelt werden kann. Dieser Idealzustand ist derzeit nicht erreicht, denn das Zusammensetzen oder Verändern von Komponenten führt häufig zu unerwarteten Effekten. So verhalten sich Komponenten anders als erwartet, wenn sie in einem anderen als dem erwarteten Kontext eingesetzt werden. Es entstehen auf Grund der in vielen Komponententechnologien vorhanden Nebenläufigkeit Verklemmungen auf Grund der Komponentenkomposition und Komponenten stürzen bei ihrer Ausführung ab weil sie nicht vorhersehbar genutzt werden. Ursachen sind u.A., dass die Komposition rein syntaktisch an Hand von Schnittstellen erfolgt und dass Komponenten zustandsbehaftet sind. Letzteres bedingt, dass eine unerwartete Aufrufreihenfolge der Dienste einer Komponente fehlerhaftes Verhalten verursachen kann.

Wir schlagen - wie eine Reihe anderer Arbeiten - vor, dass zusätzlich zu den Schnittstellen Komponenten um Protokolle erweitert werden, die die Menge der zulässigen Aufrufreihenfolgen spezifiziert. Die Benutzung einer Komponente C in einem Komponentensystem ist die Menge tatsächlichen Aufrufreihenfolgen. Eine Komponentenprotokollprüfung für Komponente C prüft konservativ, ob deren Benutzung Teilmenge des Protokolls ist. Konservative Prüfung bedeutet, dass zwar Fehlalarame möglich sind, aber Positivmeldungen auf jeden Fall korrekt sind. Die meisten Arbeiten spezifizieren sowohl die Protokolle als auch die Benutzung von Komponenten durch reguläre Ausdrücke und reduzieren daher das Problem der Protokollprüfung auf die Teilmengenbeziehung zweier regulärer Sprachen. Diese Vorgehensweise stößt jedoch an ihre Grenzen, wenn rekursive Prozeduraufrufe ohne Beschränkung der Rekursionstiefe erlaubt sind und führt zu falschen Positivaussagen. Unser Ansatz verallgemeinert die bisherigen Protokollprüfungsmethoden auf eine unbeschränkte Nebenläufigkeit und unbeschränkte Rekursionstiefe. Der Vortrag diskutiert die Grenzen bestehender Ansätze und die Verallgemeinerung auf unbeschränkte Rekursionstiefe.


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