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Preisträger des Lehrpreises 2016

03:53 Min 201 Aufrufe 22.04.2016
Produktion Anja Michaela Kaiser
Tonassistenz Dennis Böckelken
Maximilian Illhardt

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Kapitelübersicht


Lehrveranstaltung „Chemische Energiespeicher und –systeme”

Dr.-Ing. Andreas Lindermeir

01:20 MinDeutsch

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Mit dem Master-Studiengang „Energie und Materialphysik“ wurde die Lehrveranstaltung „Chemische Energiespeicher und -systeme“ an der TU Clausthal etabliert. Primäres Lernziel ist ein ganzheitlicher Kompetenzaufbau (Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz) und die Vermittlung eines systemischen Verständnisses für das Energiesystem. Didaktisch-methodisch basiert die Vorlesung auf der aktiven Mitarbeit der Studierenden in aufeinander aufbauenden und miteinander vernetzten Themenblöcken. Die reflektierte Auseinandersetzung mit den Themen und das eigenständige Erarbeiten von Inhalten nimmt einen wesentlichen Anteil bei der Vorlesung ein („Lernen statt Lehren“). Das Konzept stützt sich auf dem „Constructive Alignment“-Ansatz, bei dem Lernziele, Lehr-/Lernaktivitäten und Leistungskontrollen in Übereinstimmung festgelegt werden. Durch Teilnehmer-Feedback und Evaluation wird eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte und Methoden sichergestellt. Das Konzept ist auch für andere Veranstaltungen, in denen systemische Aspekte im Fokus stehen, anwendbar und bietet damit gute Möglichkeiten der Übertragung.

Unterstützung des Selbststudiums und selbstständigen Kontrolle des Lernfortschritts durch mobiles Lernen

M. Sc. Fabian Uhrner

01:01 MinDeutsch

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Für das Lehrprojekt wird auf die Infrastruktur der bestehenden App „qlearning“ (www.qlearning.io) zurückgegriffen. Nach den Grundsätzen einer „Gamification des Lernens “ soll die Anwendung die Möglichkeit bieten, selbstbestimmt zu lernen und den eigenen Lernfortschritt zu kontrollieren. In der App werden Aufgaben im Multiple-Choice-Format hochgeladen, die dann von den Studierenden bearbeitet werden können. Zu diesem Zweck sind Fragen zum Thema „Grundlagen der organischen Chemie“ entwickelt und die ersten 100 Aufgaben bereits hochgeladen worden. Damit ein noch breiterer Bereich an Studiengängen abgedeckt werden kann, wird demnächst damit begonnen, das Thema „Grundlagen der Anorganischen Chemie“ zu entwickeln. Somit käme die Anwendung nicht nur 9 sondern 15 Studiengängen fakultätsübergreifend zu Gute.

Hörsaallabor der Regelungstechnik

Dipl.-Ing. Florian Kainer

00:29 MinDeutsch

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Beim Hörsaallabor der Regelungstechnik wird die Lernumgebung Praktikumslabor in den Hörsaal gebracht. Im Vordergrund steht das selbstbestimmte und praxisbezogene Lernen. Der häufig abstrakt wirkende Vorlesungsinhalt der Veranstaltung Regelungstechnik 1 soll den Studierenden anhand von Versuchen näher gebracht werden, indem praxisrelevante Problemstellungen in Kleingruppen selbstständig analysiert und gelöst werden. Durch die Einbettung dieser Versuche in eine neue Vorlesungs- und Übungsstruktur wird das selbständige Probieren, Erforschen und Begreifen gefördert. Die kommunikativen Elemente des Konzepts (z.B. Teamarbeit, Ergebnisdiskussionen), dienen der Teambildung und der Verbesserung sozialer Kompetenzen, Soft Skills, die für die spätere berufliche Laufbahn relevant sind. Mit diesem studierendenzentrierten Konzept wird bereits im Laufe des Semesters der Lernerfolg betrachtet und die Studierenden können dementsprechend direkt gefördert werden.

Verbesserung der Motivation und des Lernerfolgs der Studierenden durch Verwendung einer holografischen, dreidimensionalen Visualisierungstechnologie zur Darstellung und Begreifbarmachung komplexer räumlicher Werkstoffstrukturen und –verhaltensweisen

Dipl.-Ing. Randolf Hoffmann

01:03 MinDeutsch

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Das Projekt wird im Rahmen des Lehrpreises 2015 beantragt. Durch die zu schaffende Möglichkeit, komplexe Materialinteraktionen nahezu im Wortsinne „begreifbar“ zu machen, soll es den Studierenden ermöglicht werden, die mathematisch beschreibbaren Reaktionen heterogener Werkstoffe und Werkstoffpaarungen auf äußere Bedingungen besser zu verstehen und in ihrer Komplexität leichter zu erfassen. Umgesetzt wird dies durch die Verwendung eines holographischen Displaysystems, nämlich des Microsoft HoloLens Systems, das es den Studierenden ermöglicht, ein dreidimensionales Modell eines faserverstärkten Kunststoffbauteils in freier Skalierung als holographische Projektion zu untersuchen. Hierbei kann die hierfür notwendige Datenbasis entweder durch eine Modellierungssoftware oder durch reale, beispielsweise 3D-CT-Daten, gewonnen werden. Durch die Verbindung dieser Technik mit einem „Peer-to-Peer-Instruction“-Konzept sollen intrinsische Motivation und Lernerfolg der Studierenden vergrößert werden.


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